Psychische Störungen

Etwa 1/3 der deutschen Bevölkerung ist jedes Jahr von einer psychischen Störung betroffen.

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten psychischen Störungen:

Depressive Störung

Die Depression ist die am häufigsten behandelte psychische Störung in unserer Praxis. Heutzutage spricht man auch häufig von "Burnout", wenn man diese Störung meint. Zu erkennen ist sie daran, dass man über einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen über die Hälfte der Zeit an folgenden Symptomen leidet:

  • Niedergeschlagenheit
  • Verminderung des Antriebs und/oder
  • Freud- und Interessenverlust

Begleitet werden können diese Hauptsymptome von einer Reihe von Nebensymptomen:

  • Schlafstörung (zu viel oder zu wenig Schlaf, Ein- und Durchschlafstörungen)
  • Verminderung der Konzentrations- und Gedächtnisleistung
  • Appetitverlust
  • Schuldgefühle
  • Gefühle von Wertlosigkeit
  • Libidoverlust
  • Suizidgedanken
  • ...

Das folgende Video beschreibt anschaulich, wie sich eine Depression für einen Betroffenen anfühlt:

Ziel einer Depressionstherapie ist v.a. durch Aktivitätenaufbau die so genannte "Aufwärts-Spirale" in Gang zu bringen: Durch den Aufbau positiver Aktivitäten können positive Gefühle entstehen, die wiederum neuen Antrieb und Energie entstehen lassen. Ebenso geht es um die Hinterfragung und Veränderung negativer Denkmuster (z. B. "Ich genüge nicht", "Ich muss perfekt sein").

Angststörung

Es gibt sehr unterschiedlich ausgeprägte Angststörungen. Allen gemeinsam ist, dass es eine exzessive Angstreaktion gibt, ohne dass es eine reale Bedrohung gibt. Einerseits gibt es diffuse, unspezifische Ängste, die nicht in Verbindung mit bestimmten Situationen oder Objektien auftreten, andererseits gibt es spezifische Ängste, die sich auf konkrete Situationen oder Objektive beziehen.

Ängste machen sich körperlich bemerkbar durch Symptome wie Anspannung, Zittern, Herzrasen, Schweißausbrüche, Kälte-/Hitzeempfinden, Kribbelgefühle, Taubheitsgefühle, dem Gefühl, neben sich zu stehen oder wie in Watte gepackt zu sein, etc.. Häufig geht dies mit Vermeidung von angstauslösenden Situationen/Objekten einher, die jedoch die Angst weiter verstärkt.

Ziel einer Verhaltenstherapie bei Ängsten ist daher, durch Konfrontationstechniken zunächst die angstaufrechterhaltene Vermeidung abzubauen und dadurch die Angst schrittweise zu "verlernen".

Traumafolgestörung

Wenn Menschen plötzlich und erwartet in eine Situation geraten, die Leib und Leben bzw. die psychische Unversehrtheit bedroht und mit einem Kontrollverlust verbunden ist, kann es (auch erst nach Jahren) zu Symptomen kommen wie Flashbacks (wiederkehrende Bilder vom belastenden Ereignis), Vermeidung von Orten, Objekten etc., die in Verbindung mit dem belastenden Ereignis stehen, einem andauernden Gefühl des Betäubtseins, emotionale Stumpfheit, Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen, andauernde Anspannung, übermäßige Schreckhaftigkeit oder Schlafstörungen.

Traumafolgestörungen können schonend und effektiv u. a. mit der Methode des EMDR bearbeitet werden.

© 2024 Psychotherapie Sarah Wagner
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